Über uns

Am 05. Juli 1960 wurde das Panzerbataillon 24 in Dedelstorf aufgestellt. Im Jahr 1962 erfolgte die Verlegung nach Braun-
schweig in die Roselies-Kaserne in der Rautheimer Straße. Zum 31. Dezember 2003 wurde der Verband gemäß Ver-
fügung BMVg aufgelöst.

Somit endete nach fast einem halben Jahrhundert die Geschichte eines Bataillons, das sich wie viele andere Truppenteile 
der Bundeswehr in Führung, Erziehung und Ausbildung tausender Soldaten sowie in unzähligen Manövern und vielen 
Katastropheneinsätzen bewährt hatte.

Alle, die in diesem ehemals grenznah stationierten Bataillon dienten, haben darüber hinaus die stolze Gewissheit, mit 
ihrem Einsatz, ihren Anstrengungen und Leistungen einen wesentlichen Beitrag zur Friedenserhaltung und letztlich zur
Wiedervereinigung unseres deutschen Vaterlandes erbracht zu haben.

Die lange Zeit von 43 Jahren begründete eine eigene Tradition des Verbandes: stete Einsatzbereitschaft, Bewältigung 
aller Herausforderungen, Pflege der Gemeinschaft. Harter Dienst und fröhliches Feiern gehörten untrennbar zusammen.
Kameradschaft und Freundschaft motivierten.

Der Blick zurück in das Jahr 1956 zu den Anfängen der Bundeswehr zeigt, dass für diese enorme Aufbauleistung er-
fahrene Offiziere und Unteroffiziere unabdingbar waren, die ihre Ausbildung und Kenntnisse in der Zeit beider Weltkriege 
erhalten hatten.
Hier bildeten sich folglich ganz natürlich positive Verbindungen über Generationen, Kameradschaften, 
Freundschaften.

1967 wurde Oberstleutnant  Sigvard von Wietersheim dritter Kommandeur des Panzerbataillons 24.  Von Wietersheim, 
Geburtsjahrgang 1926, war 1944 Offiziersanwärter und Fahnenjunker in der II. Abteilung des Panzerregiments 6. 
Komman-
deur dieser Abteilung war 1941 der Oberstleutnant Oskar Munzel, der Ende 1941 Kommandeur des Panzerregiments 6 
wurde.

1956 trat Oskar Munzel als Brigadegeneral in die Bundeswehr ein, die er 1962 als Generalmajor und Inspizient der Kampf-
truppen mit Eintritt in den Ruhestand verließ.

Bereits kurz nach Kriegsende hatten die überlebenden Angehörigen des ehemaligen Panzerregiments 6 Verbindung mit-
einander aufgenommen und als Ergebnis ihrer über Jahre gewachsenen Kameradschaft und Freundschaft die Traditions-
gemeinschaft  Panzerregiment 6 / Reiterregiment 4 gegründet.

Diese Verbindung ergab sich daraus, dass das Reiterregiment 4 ab 1935 mit wesentlichen Teilen zur Aufstellung des 
Panzerregiments 6 herangezogen wurde.

                                Einzelheiten dazu und zur weiteren Historie der Traditionspflege siehe auf den Seiten
                          Ø      
Panzerbataillon 24,
                          Ø      Panzerregiment 6,
                          Ø      Reiterregiment 4,
                          Ø      3. Garde-Ulanenregiment,
                          Ø      Regiment Gardes du Corps.

Sprecher der Traditionsgemeinschaft Panzerregiment 6 / Reiterregiment 4 war General Munzel bis 1983.

Es schloss sich der Kreis, als der ehemalige Offiziersanwärter des Panzerregiments 6, Sigvard von Wietersheim, im  im 
Jahr 1969 nun als Kommandeur des Panzerbataillons 24 mit dem ehemaligen Kommandeur des Panzerregiments 6, 
Oskar Munzel, vereinbarte, die Traditionspflege des Regiments fortzuführen.

Diese Vereinbarung hat Jahrzehnte überdauert und bis heute Bestand. Widerstreitende Interessengruppen und diverse 
Versuche, die Gemeinschaft umzustrukturieren oder gar aufzulösen konnten sie nie ernsthaft gefährden. Gemeinsam sind 
wir stark: Kameradschaft, Freundschaft!

Gleichwohl waren Anpassungsprozesse als Reaktionen auf die jeweiligen Gegenwartsprobleme erforderlich.  Davon legen 
neben Satzungsänderungen auch die Umbenennungen der Gemeinschaft  (letztmalig am 16. Januar 2004 in die noch heute 
gültige Bezeichnung) Zeugnis ab.

Die Auflösung des Panzerbataillons 24 und die Räumung der Roselies-Kaserne bedeuteten besonders gravierende 
Zäsuren: Verlust des Stützpunktes, der Heimstatt, des militärischen Rahmens, des Nachwuchspotentials.

Doch die Gemeinschaft stellte sich erfolgreich auch diesen Herausforderungen. Nun finden die zahlreichen Treffen unter
Nutzung der allgemein verfügbaren zivilen Ressourcen statt.

Einzelheiten zu den umfangreichen Aktivitäten siehe auf den Seiten Veranstaltungskalender.

                               So bleibt die Traditionsgemeinschaft unverändert ihren Mottos treu,
                         Ø      die Erinnerung an das stolze Panzerbataillon 24 wachzuhalten,
                         Ø      Treffpunkt für alle zu sein, die der Braunschweiger Panzertruppe verbunden sind,
                         Ø       Kameradschaft und Kultur zu pflegen,
                         Ø      der Folgen von Diktatur, Terror und Krieg zu gedenken.